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Dhünn Dezember 2011

Dhünn im Dezember 2011
Dhünn

Die hohe Rur läuft - juhu - hm wir haben aber doch nur bis 15:00 Uhr Zeit - das schaffen wir nie. Hm doof. Was geht denn auf der Dhünn? Die Dhünn - hm geht da was? Der Pegel sagt 70cm (Pegel Manfort). Ja OK - lass mal probieren. In etwa so ging es uns an einem Freitagabend Mitte Dezember. Also fuhren wir samstags die Dhünn vom Parkplatz am Märchenwald nahe dem Altenberger Dom bis zum Schloss Morsbroich nach Leverkusen-Schlebusch. Drei nennbar schöne Stellen gab es dann auch und trotz der vielen Bäume mussten wir nur einmal umtragen. Und neben dem Regen ließ sich auch die Sonne ein paar mal blicken. Fazit: Hat die Dhünn Wasser und zu wenig Zeit um in die Eifel zu fahren ist die Dhünn eine nette Alternative.

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adidas Sickline WM 2011 - Finals & Award Ceremony

adidas Sickline - The Extreme Kayak World Championship 2011
Sickline WM 2011

2,16 Sekunden Vorsprung hatte der Erstplatzierte am Ende vor dem Zweiten - und das bei einer Strecke, die in weniger als einer Minute befahren werden kann. Auch dieses Jahr siegte der Kiwi Sam Sutton in seinem gelben "Tuna" mehr als deutlich die Sickline Weltmeisterschaft. Zweiter wurde der ebenfalls aus Neuseeland stammende Mike Dawson, vor dem Deutschen Paul Böckelmann. In nur 55,84 Sekunden hatte Sam Sutton die Wellerbrückenstrecke gemeistert - fast fünf Sekunden schneller als letztes Jahr. Am Abend wurd dann gelassen im "Jays's" bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Am Vorabend gab es bereits neue Filme von Steve Fisher (erster Kajakfilm in 3D) und Rush Sturges (Frontier) zu sehen. Auch Olaf Obsommer zeigte Neues von Expeditionen.

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adidas Sickline WM 2011 - Qualifying

adidas Sickline - The Extreme Kayak World Championship 2011
Sickline WM 2011

184 Teilnehmer gab es bei der diesjährigen "adidas Sickline - The Extreme Kayak World Championship" auf der Wellerbrückenstrecke auf der Ötztaler Ache. Davon versuchten 175 Paddler das Erbe von dem Neuseeländer Sam Sutton anzutreten. Doch dazu mussten sie sich zunächst im Qualifying durchsetzen um unter die besten 48 zu kommen...

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Ötztal 2011

Ötztal
Ötztal

Fünf Tage Ötztal - neben der Sickline Weltmeisterschaft gab es auch allerhand anderes Programm. So luden die halbwegs ordentlichen Pegel (Pegel Tumpen 180 cm) zum paddeln der oberen, mittleren, Köfelser, WM Strecke und unteren Ötztaler Ache ein. Aber auch die Venter Ache führte ausreichend Wasser und konnte bei spätsommerlich hohen Temperaturen trotz der niedrigen Wassertemperatur (Gletscherwasser) befahren werden. Zum Abschluss ging es dann noch zum Klettersteig an den Stuibenfall mit 159 m beim Ötzi-Dorf Umhausen wo den Armen und Beinen dann noch einmal der Rest gegeben wurde.

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Wildwasser Einsteiger-Kurs NRW 2011

Wildwasser Einsteiger-Kurs NRW September 2011
Wildwasserkurs NRW

"Mein Boot dreht sich die ganze Zeit" oder "Das Boot fährt nach ein paar Metern immer nach links" - solche oder ähnliche Sprüche hört man zu Beginn bei einem Wildwasser Einsteiger-Kurs öfters. Wenn dann der "Bogenschlag" erlernt wird klappt's dann meist besser. So stand auch vom 17.-18. September ein Kurs in NRW an, welcher auf dem Fühlinger See in Köln und am zweiten Tag auf die Ruhr ging. Nachdem "Kante fahren" und die Theorie des Kehrwasserfahrens dann verstanden waren konnte es nach der spritzigen Bootsrutsche auch gleich ans üben gehen. Der ein oder andere Schwimmer blieb natürlich nicht aus, aber das gehört natürlich dazu, wenn man sich auch mal etwas traut. Spätestens am "Deutschen Schwall" konnte man sich noch einmal selbst testen und das Erlernte anwenden. Und das schön war - auch das Wetter stimmt mal.

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Norwegen 2011

Norwegen 2011
Norwegen 2011

Urlaube gehen schnell vorbei, auch ein drei-wöchiger Urlaub in Norwegen. In dieser Zeit jedoch wurden sämtliche Paddelgebiete in Mittel-Norwegen "abgegrast". Angefangen bei den Bächen rund um die Sjoa ging es weiter Richtung Otta, Rauma bis in den Norden nach Sør og Trøndelag zur Driva und im Westen wieder zurück Richtung Süden über Voss. Aber es wurde nicht nur gepaddelt - so sahen wir uns den Trollstigen, die Geiranger-Fjorde oder das Sognefjell, eine Paßstraße zwischen Jotunheimen und Jostedalsbreen an. Darüber hinaus begegneten uns fast dauerhaft Schafe, Mücken, Maut Straßen ("Bom Veg") oder einfach wunderbar anschaubare, weitläufige und beeindruckende Landschaften.

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Übungsleiterfahrt 2011

Vorarlberg, Graubünden, Piemont und Aostatal im Juni 2011
ÜL-Fahrt 2011

Die Übungsleiterfahrt des Verein für Kanusport Bayer Leverkusen e.V. ist mittlerweile bereits eine traditionelle Tour im Repertoire des Fahrtenprogramms. Für ein Wochenende werden dann neue Bäche und Regionen in den Alpen kennen gelernt. Über Fronleichnam ging es dieses Jahr auf eine kleine Odyssee durch die westlichen Alpen. Zunächst wurde am High 5 bei den "Bregi Days" Halt gemacht. Nachdem Landquart und Brandenberger Ache befahren wurden ging es dann nach dem Frühstück von Vorarlberg aus nach Graubünden zum landschaftlich sehr beeindruckenden Vorderrhein und zum Glenner. Abends führten uns unsere Bullis ins Sesiatal im Piemont, dessen Bäche dann am Samstag ausgetestet wurden. Wieder eine Nacht später wachten wir im Aostatal in Italien auf wo wir einen der größten Gletscherflüsse der Alpen, die "Doro Baltea" zum ersten Mal testeten.

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Osttirol Pfingsten 2011

Osttirol im Juni 2011
Osttirol Pfingsten

Als selbsternannte "Sonnenstadt" ist Lienz an den österreichischen Dolomiten im Drautal bekannt. Doch für die Pfingstfeiertage waren in Osttirol Gewitter angesagt. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen vor unserer Fahrt zur Soca noch einen kurzen Abstcher zu Drau, Isel, Schwarzach und Co. zu machen. Auch wenn 2011 für die Alpen kein schneereicher Winter war gab es dank mehrtägig andauernden Regengüssen optimale Pegelstände. So kam es dann, dass die Pegel auch für die oberste Drau (Hof -> Abfaltersbach) und den oberster Defereggenbach/Schwarzach (Ende Mautstr. -> Mautstelle) bei einem Pegel von 72cm (Pegel Hofgarten) gut fahrbar waren. Zum Abschluss wartete dann noch die gut gefüllte Isel von Matrei bis St. Johann auf uns. Am nächsten Tag ging es dann mit Klettersteig in die schwere Galitzenklamm zum "Klettersteig Adrenalin", die uns noch einmal einiges an Kraft abforderte.

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Soca Pfingsten 2011

Soca im Juni 2011
Soca Pfingsten

Der Juni ist wohl der Monat mit den meisten Feiertagen verteilt auf mehrere Wochenenden. Das bietet sich vor allem für lange Paddelwochenenden an. So verschlug es uns diese Pfinsten nach einem kurzen Abstecher in Osttirol in die Julischen Alpen nach Bovec an die Soča. Auch wenn der Bach wohl einer der bekanntesten in der Wildwasserszene ist verschlägt es jedes Jahr auf's neue die Freunde des Weißwassers auf die vier Campingplätze nahe der Mündung der Koritnica in die Soča. Neben der Bunkerschwallstrecke, der dritten Klamm, der Friedhof- und WM-Strecke und der großen Schlucht freuten wir uns auch wieder auf die Abseil- oder auch Kobaridstrecke. Davon nun einige Fotos in der Galerie.

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VDKS RSR Lehrgang 2011

VDKS RSR Lehrang
VDKS RSR Lehrang

Als Dachverband der Kanuschulen kümmert sich der VDKS - Verband Deutsche Kanu- und Outdoor-Schlung e.V. unter anderem um Sicherheitsausbildungen im Touring und Wildwasserbereich des Kanusports. Der so genannte RSR Lehrgang, Riskiomanagement-Sicherheit-Rettung ist eine stark praxisorientierte Fortbildung die unter anderem auf Knotenkunde, Seilüberspannungen, Springersicherung, Strömungsschwimmen sowie das Lösen von Klemm- und Stecksituationen spezialisiert ist. Bei der diesjährigen Ausbildung im Mai 2011 unter der Leitung von Anna Jankowfsky und Lothar Sippl des Bundeslehrteams gab es neben viel Spaß auch neue Erkenntnisse und einiges zum lernen.

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Ostern 2011

Ostern 2011
Ostern 2011

Pyrenäen - schon wieder? Ja schon wieder - aber in 2011 mal weiter im Westen, wieder in einer kleinen Herberge und dieses Jahr sogar mit viel Sonne. Für viele standen neue Bäche auf dem Plan: So etwa unser Hausbach Gave d'Ossau, der Gave de Pau mit seiner "Teletubby-Strecke", der Welle und der Slalomstrecke hinter Lourdes sowie spanische Bäche wie den Rio Ara oder den Rio Gállego. Auch wagten wir einen Ausflug zur nagelneuen Slalomstrecke in Pau mit einem künstlichen Kanal. Der Gave de Brousset, 20 Autominuten von unserem Lager entfernt nahe der spanischen Grenze ließ auch die Paddlerherzen der Übungsleiter höher schlagen. In unserem Camp in Laruns gab es neben einer kulturellen Videovorführung über die Pyrenäen mit seinen Geiern aber auch Singstar-Abende und eine Modenschau.

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Ostern 2011 Teil 2

Ostern 2011
Ostern 2011

Nun gibt es den zweiten Schwung Fotos für registrierte Benutzer. Fast 100 weitere Fotos der Ostertour 2011 nach Frankreich.

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Dhünn 2011

Dhünn im Februar 2011
Dhünn

Wupper, Rhein, Erft - alles Flüsse, die man als Leverkusener Paddler nur zu Genüge kennt. Also wurde überlegt - was kann man denn noch paddeln. Spontan sagten wir: Die Dhünn. Wie der Wasserstand ist? Keine Ahnung, wird schon ausreichen. Na ja letzendlich war es wohl die Erstbefahrung bei einem so niedrigen Wasserstand von 33cm (Pegel Manfort). Ob die Strecke bis Odenthal Spaß gemacht hat? Na ja, also die Bootunterschiffe haben sich bestimmt nicht gefreut und das "Steine schrubben" hat auch genervt. Aber wenigstens wissen wir jetzt: Wenn die Dhünn Wasser hat kann man hier auf jeden Fall seinen Spaß haben. Mindestens zwei schöne Wildwasserstellen müssten dann richtig Laune machen.

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Irreler Wasserfälle 2011

Irreler Wasserfälle im Januar 2011
Irreler Wasserfälle

Die Anfahrt war weit, aber letztendlich hat es sich doch gelohnt - nachdem wir die hohe Rur in den vergangenen Wochen bei wundervollen Wasserständen öfters gefahren waren brauchten wir etwas Abwechslung. Zunächst war die Olef, dann die Bröhl im Gespräch. Kurzfristig entschieden wir uns dann doch für die Prüm oder besser gesagt für die bekannten "Irreler Wasserfälle" hinter dem Dorf Irrel in der Südeifel. Zwar beträgt die ganze Strecke nur knappe 500 m, doch die haben es, für westdeutsche Verhältnisse, in sich. Der Pegel war zwar am sinken, lag aber bei unsere Befahrung immer noch bei 155 cm (Internet-Pegel Prümzurlay). Auch der Sonnenschein wärmte uns beim umziehen, das wir in den letzten Wochen nur bei eisigen Temperaturen und Wind kannten. So wurde der sonst für technisches Wildwasser bekannte Abschnitt an einigen Stellen merkbar wuchtig. Ein langer Baum, der quer über die linke Hälfe der Kernstelle lag erhöhte die Gefahr an dieser Stelle deutlich. Auch ein auf der rechten Fluss-Ufer Seite liegender Baum in der Kernstelle erschwerte die Anfahrt. So wurde dieser kurzerhand abgesägt und aus dem Fahrlinie entfernt. Nun konnten wir also schönstes Wildwasser bei angenehmen Temperaturen und Wetter genießen.

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Hohe Rur 2011

Hohe Rur im Januar 2011
Hohe Rur

"Tauwetter verwandelt Rur in reißenden Fluss" - so titelte die "Aachener Zeitung" in ihrem Internetauftritt am 08. Januar 2011. Weiter hieß es "[...]Zahlreiche Wiesen zwischen Hammer und Dedenborn waren überflutet, an der Ölmühle bei Dedenborn standen die Wirtschaftsgebäude unter Wasser. Einige mutige Kanufahrer nutzten dagegen die braunen Fluten zu einer abenteuerlichen Wildwasser-Partie.[...]. Zu diesen "mutigen Kanufahrern" konnten auch wir uns zählen. Der Pegel von 125 cm (Internet-Pegel Monschau) ließ die Paddler-Herzen höher schlagen. Oberhalb von Monschau wartete technisch anspruchsvolles und schnelles Wildwasser. Nach dem Knochenbrecher folgten vor allem Wuchtwasser und hohe Wellen, die den einen oder anderen an Wellen der Isel (Ost-Tirol) oder des Noguera Pallaresa (Zentral-Pyrenäen) erinnerten. Auf dem oberen Abschnitt duckte man sich vor allem vor Ästen die weit in den zum Fluss gewordenen Bach hineinragten. Anschließend zwängte man sich unter den kleinen Brücken der Stadt Monschau  durch. Mit dem Favoritentöter nahmen wir dann die letzte großer Herausforderung auf uns, die aber mit großen Schwung und reichliche "stützen" bewältigt werden konnte - und nach einer guten drei-viertel Stunde wurden dann auch die Füße wieder langsam warm.

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