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Wildwassersport Change Language to English
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Sleningford Watermill 2014

Sleningford Watermill
Unterwegs in England

Die ersten Pool-Sessions im neuen Semester hatten sämtliche Neulinge des Clubs "Kayak Northumbria" in Newcastle Upon Tyne herausgefordert, doch mittlerweile sollte das Geradeausfahren klappen und das Aussteigen unter Wasser nicht mehr den großen Schock bringen. Daher wurde zum Campingplatz "Sleningford Watermill" im Norden Englands gefahren. Hier bietet der Fluss "Ure" auf einigen hundert Metern schönes Wildwasser bis zum dritten Schwierigkeitsgrad. Die Sonne wärmte uns Mitte Oktober ganz gut, trotzdem zogen die meisten ihren Trockenanzug an, sofern sie einen besaßen. Nachdem sich ausreichend an Land aufgewärmt wurde ging es in kleinen Gruppen auf das Wasser um zunächst das Kehrwasserfahren zu erlernen und als Highlight den kleinen Wildwasserabschnitt zu paddeln, der bei dem recht niedrigen Wasserstand nicht unbedingt leichter wurde.

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Tees Barrage 2014

Tees Barrage International Whitewater Center Stockton-on-Tees
Tees Barrage 2014

Wenn der Regen die Flüsse nicht mit Wasser einschenkt, dann muss man sich mit künstlichen Strecken begnügen. So ging es für Dan, Dave, Matt und mich Ende September zum Tees Barrage Whitewater Center in der Nähe von Middlesbrough, einem künstlichen Wildwasserkanal, der etwas dem Eiskanal in Augsburg ähnelt. Mit Beton ausgefüllt und vielen Plastik-Einbauten erweckt nicht gerade der Flair eines natürlichen Wildwasserabschnittes, jedoch erfüllen die zwei möglichen Abschnitte durchaus ihren Zweck. Der zweite, erst vor wenigen Jahren neu gebaute Abschnitt hat es durchaus in sich. Er ist äußerst kurz, enthält dadurch mitunter aber ein enormes Gefälle. Vor allem der letzte "Drop" läd so manch einen zum anschließenden Rollen ein.

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Sommer-Alpen-Tour 2014

Sommer-Alpen-Tour 2014 - Pfunds, Zentralalpen
SAT 2014

Dieses Jahr konnten wir auf unserer SAT das fünfjährige Jubiläum feiern. Nachdem es 2009 erstmals gemeinsam nach Osttirol ging fuhren wir dieses Jahr in ein neues Gebiet: In Pfunds, direkt an der Grenze zur Schweiz, wenige Kilometer entfernt von der Finstermünzer Schlucht, dem wohl mit schwersten Stück des Inns hatten wir einen perfekten Ausgangspunkt für unsere Ausflüge ins Wildwasser. Häufig ging es in die Schweiz, da hier mit die reizvollsten Abschnitte des Inns liegen. In den zwei Wochen, in denen wir unser Wildwasserabenteuer genießen konnten wurde wohl jeder nennenswerte Abschnitt des Inns gepaddelt - von der wenig interessanten Strecke nach Madulain über die schöne, aber oft wenig Wasser führende aber landschaftlich äußerst beeindruckende S-chanf Schlucht sowie die sehenswerte Brail-Schlucht. Die häufig befahrene Giarsun- und die äußerst schwere folgende Ardezer-Schlucht, die abwechslungsreiche Scuol-Strecke, die für Einsteiger geeignete Martina-Strecke und die grenzüberschreitende Finstermüzer-Schlucht. Auch die Tösener-Schlucht, die vor unserem Campingplatz beginnt hat einige heftige Abschnitte zu bieten. Wenn es über den Landecker Durchbruch der Sanna-Mündung entgegen geht dreht der Inn noch einmal auf und bietet schönstes Wuchtwasser. Die Ötztaler Ache sowie die Imster Schlucht waren natürlich auch in unserem Programm, wenn auch keine Standardstrecke für uns. Alles in allem wieder einmal eine wunderbare SAT mit nahezu perfekten Pegeln - nur mit dem Wettergott müssen wir noch einmal sprechen.

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WRT Lehrgang 2014

Whitewater Rescue Technician
WRT Lehrang

Zwei Tage lang konnten Matthias und ich das Wildwasser in der Nordschweiz genießen. Nachdem wir uns in Ilanz verabschiedet hatten fuhren wir nach Prutz um am nächsten Tag in Landeck Neil Newton Taylor zu besuchen. Bei seiner Firma Swiftwater Rescue hatten wir einen Kurs "WRT - Kajak" gebucht. WRT steht für Whitwater Rescue Technician und ist eine standardisierte Ausbildung von "Rescue 3 International" aus den USA speziell für Kajakfahrer. Die Einführung fand noch im Herzen Landecks statt doch am Mittag ging es bei perfektem Wetter an die Sanna. Hier konnten wir unser Wurfsackwerfen optimieren und lernten die ein oder andere Neuigkeit kennen. Dabei sollte es nicht bleiben - weiter ging es mit speziellen Seilbrücken über die ganze Flussbreite und Übungen zum Verhalten eines Schwimmers mit einem Baum. Am zweiten Tag ging es ins Boot in die Imster Schlucht. Richtiges Schwimmen, Wurfsackwerfen unter erschwerten Bedingungen und Materialbergung standen auf dem Programm. Höhepunkt war die Simulation eines Herzinfarkts in einem Boot, deren Situation in der Gruppe gelöst werden musste. Etwas erschöpft aber mit einigem neuen Wissen, was es nun gilt weiterzugeben, ging es dann am Abend zurück in die Heimat.

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Schweiz Fronleichnam 2014

Fronleichnam 2014
Schweiz 2014

Rund zwei Jahre nachdem wir das letzte Mal über Fronleichnam in Graubünden waren (zu den Fotos von 2012) gab es dieses Jahr ein Wiedersehen. Die Wasserstände waren deutlich verändert - sowohl Landquart und Glenner führten deutlich weniger Wasser mit wodurch sich der Charkater merklich unterschied. Aus den reißenden Bächen wurden vor allem technisch anspruchsvolle Wildwasserabschnitte. Nicht weniger schön, nur anders. Auch wenn das Wetter sehr wechselhaft war hatten wir zwei schöne Paddeltage bevor es zum Swiftwater Rescue Lehrgang nach Landeck ging.

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Christi Himmelfahrt 2014

Österreich Mai 2014
Outdoordirekt-Tour

Das erste verlängerte Wochenende über Christi Himmelfahrt stand an und damit auch das erste Paddelwochenende, bei dem es in die Alpen gehen sollte. Die Pegel sahen zunächst nicht sehr einladen aus. Auf der Fahrt an die Lammer (Österreich) kam uns dann aber breiter Platzregen entgegen. Die Pegel schnellten nach oben. So wurden die größeren Flüsse wie Lammer (Öfen) oder Koppentraun schnell unfahrbar. Aber auch die kleineren Bäche um Aubach, Zinkenbach und Gimbach hatten für die schweren Abschnitte zu viel Wasser. Nach einigen Tagen Dauerregen auf unserem Platz bauten wir die Zelte ab, fuhren durch einen Tunnel nach Kärnten und erfreuten uns über perfekte Pegel an Lieser und der oberen Gail.

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Griechenland 2014

Griechenland 2014
Greece 2014

Über die Osterferien sollte es dieses Mal in ein gänzlich unbekanntes Gebiet zum paddeln gehen. Der nördliche Teil Griechenlands wartete auf uns. Nach gut zwei Tagen Anreise konnte sich für Sabrina, Ralf, Marion, Daniel, Alex und mich der Langafzas nicht weit weg von unserem Ankunftshafen Igoumenitsa als Einpaddelbach empfehlen. Das Wetter stimmte und so konnten wir die wunderschöne Landschaft genießen. In den Folgetagen ging es zum Kalamas, Acheron, Kallaritikos, Arachtos, Agrafiotis, Acheloos und Lákmos. Da es dieses Jahr nicht so sehr viel Schnee auf den Bergen gab mussten wir vornehmlich auf Regen hoffen. Der kam häufiger als gewünscht, jedoch selten in den Mengen oder in den Gebieten, in denen wir ihn benötigt hätten. Die Sonne hätte sich auch gerne häufiger blicken lassen können. Schlussendlich hatten wir dann doch einen schönen Paddelurlaub, in dem wir wunderbare Landschaften erblicken konnten und auch wildwassertechnisch auf unsere Kosten kamen.

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