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Hohenlimburg Juni 2011

Hohenlimburg - Juni 2011
Hohenlimburg Juni '11

Hagel, Blitzeinschläge, Hochwasser - Drei Begriffe, die man am Sonntagnachmittag in Hohenlimburg öfters in mehreren Sätzen von Paddlern auf dem Wildwasserpark Hohenlimburg hören konnte. Noch immer waren die Bäche in NRW ohne nennenswerte Pegelstände und wer keine Zeit hatte an dem langen Wochenende in die Alpen zu fahren musste sich also eine Alternative suchen - da blieb nicht mehr viel Auswahl und wir fuhren nach "Holibu". Als wir in Köln starteten schien noch die Sonne - zwei Stunden später hagelte und regnete es aus alle Löchern. Auch das Wasser stieg merklich an - in kurzer Zeit laut Internetpegel um fast 20 cm. Kurz vor Ende schlug dann noch ein Blitz keine 200m entfernt von uns ein und der anschließend Donner ließ auch die letzten auf dem Wasser verbliebenden Paddler schnell das Weite suchen.

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Wiesenwehr Rodeo 2011

Wiesenwehr Rodeo 2011
Wiesenwehr Rodeo '11

Nachdem im November 2009 nach langer Zeit wieder einmal ein Rodeo auf der Erft stattfand gab es auch Mitte März 2011 wieder das "Wiesenwehr Rodeo", welches vom team paddelsüchtige und dem WSC Bayer Dormagen organisiert wurde. Durch Sponsoring der VR Bank eG und diverser Paddelhersteller und -händler konnte die Veranstaltung dank der daraus resultierenden niedrigen Startgebühr einen extrem hohen Anklang bei zahlreichen Paddlern finden. So traten schlussendlich insgesamt fast 80 Starter gegeneinander an. Am Ende konnte sich dann bei den Herren der Local-Paddler Paul Meylahn (SpVg Boich/Thum) gegen Christoph Kleemann und Robert Büchmann (WSC Bayer Dormagen) durchsetzen.

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Wupper bei Hochwasser 2011

Wupper bei Hochwasser 2011
Wupper bei Hochwasser '11

Es ist zwar nicht belegt, aber der Pegel von 290 cm, der am 09. Januar 2011 auf der Wupper (Internet-Pegel Opladen) herrschte ist bestimmt einer der höchsten in der Geschichte der bisherigen Pegel-Aufzeichnungen der Wupper. Normalerweise schippert man hier bei gerade einmal 60 cm durch einen teilweise stark kanalisiert wirkenden Bach. Bei unserem Pegel hingegen entweichte die Wupper über zahlreiche Wiesen und Büche ihrem eigentlichen Flussbett. So konnte man einen Ausblick erleben, den man sonst nicht kennt, da man viel zu tief unten im Wasser paddelt. Auch die Mauer, die sonst den Blick auf das anliegende Wehr versperrt, war weitestgehend überspült. Die sonst so steinige Fischtreppe entwickelte sich zu einer "welligen Autobahn" bei der man keinen einizigen Stein zu Gesicht bekam. Durch den hohen Rheinpegel stiegen wir bereits bei der Straßenbrücke in Rheindorf aus um nicht die letzten Kilometer Flachwasser paddeln zu müssen. Nachher ging es über nasse Planen noch in den Rhein, der zu dieser Zeit direkt an unseren Abhang heran ragte und den Fahrradweg unter sich begrub.

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